DAILY NOUS - BLOG FÜR PHILOSOPHISCHE PRAXIS
AKTUELLE BEITRÄGE
Diogenes von Sinope – Eine außergewöhnliche Biografie und 13 markante Zitate
Diogenes von Sinope wurde um 413 v. Chr. in der Stadt Sinope am Schwarzen Meer geboren, einer wohlhabenden griechischen Kolonie im Gebiet der heutigen Türkei. Sein Vater, Hikesios, war ein angesehener Bankier, sodass Diogenes vermutlich in relativ gesicherten Verhältnissen aufwuchs…
Wie Frankreichs philosophische Elite 1977 Pädophilie befürwortete
In den späten 1970er Jahren, auf dem Höhepunkt einer intellektuellen und gesellschaftlichen Umbruchphase in Frankreich, unterzeichneten einige der bedeutendsten Denker ihrer Zeit Petitionen, die heute kaum fassbar erscheinen. Namen, die bis heute als Säulen moderner Philosophie gelten, tauchen in Dokumenten…
Nietzsches „Übermensch“ in Zarathustra – Steiners Deutung gegen Salomés
Rudolf Steiner eröffnet sein Buch „Ein Kämpfer gegen seine Zeit“ (1963) über Friedrich Nietzsche mit einer Erklärung seiner eigenen Stellung zu diesem Philosophen. Er beschreibt, dass er beim Lesen von Nietzsches Werken bemerkte, wie nahe manche Gedanken des Philosophen seinen…
Diogenes von Sinope – Eine außergewöhnliche Biografie und 13 markante Zitate
Diogenes von Sinope wurde um 413 v. Chr. in der Stadt Sinope am Schwarzen Meer geboren, einer wohlhabenden griechischen Kolonie im Gebiet der heutigen Türkei. Sein Vater, Hikesios, war ein angesehener Bankier, sodass Diogenes vermutlich in relativ gesicherten Verhältnissen aufwuchs…
Wie Frankreichs philosophische Elite 1977 Pädophilie befürwortete
In den späten 1970er Jahren, auf dem Höhepunkt einer intellektuellen und gesellschaftlichen Umbruchphase in Frankreich, unterzeichneten einige der bedeutendsten Denker ihrer Zeit Petitionen, die heute kaum fassbar erscheinen. Namen, die bis heute als Säulen moderner Philosophie gelten, tauchen in Dokumenten…
AKTUELLE KOLUMNEN
Von nutzlosen Essern und Lifestyle-Teilzeit: Wenn Arbeit zur Moralkeule wird
Es gibt politische Ideen, die wirken wie ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert. Kaum wird es unübersichtlich, kaum beginnt das alte Arbeitsversprechen zu bröckeln, kommt der Ruf: Mehr arbeiten. Länger. Vollzeit. Am besten alle. Der Vorschlag von Friedrich Merz, Teilzeitarbeit…
Das Panoptikum und der Blick der Anderen
Manchmal habe ich das Gefühl, jemand schaut mir über die Schulter – nicht wirklich, aber innerlich. Ein stiller Beobachter, der mitnotiert, was ich tue, denke, sage. Habe ich heute genug geschafft? War ich freundlich genug, klug genug, souverän genug? Dieser…
Das Panoptikum und der Blick der Anderen
Manchmal habe ich das Gefühl, jemand schaut mir über die Schulter – nicht wirklich, aber innerlich. Ein stiller Beobachter, der mitnotiert, was ich tue, denke, sage. Habe ich heute genug geschafft? War ich freundlich genug, klug genug, souverän genug? Dieser…
Die transzendentale Macht der Dinge – Batailles pointierter Umkehrschluss
„Wir vergessen, dass unsere Existenz zuinnerst selbst sakral ist und dass es die Dinge sind, die sie transzendieren.“ Diese These von Bataille ist Umkehrung der Bedeutungen und Kritik am klassischen Transzendenzbegriff. In der traditionellen Philosophie gilt der Mensch als Maßstab…
„Ich hasse Menschen“ – Ein Satz aus der Müdigkeitsgesellschaft
„Ich hasse Menschen.“ Kaum ein Satz fällt heute so beiläufig – und wird zugleich so selten hinterfragt. Meist steht er im Nebensatz, wie ein kurzer Anflug von Misantrophie, dem niemand widerspricht. Stattdessen folgt ein stilles Nicken. Ich habe ihn oft…
Über die seite
Philosophische Praxis im Alltag beginnt dort, wo das scheinbar Selbstverständliche seine Selbstverständlichkeit verliert. Inmitten der gewohnten Abläufe, der Regeln, Strukturen und Erwartungen eröffnet sich plötzlich ein Raum des Fragens. Philosophie ist in diesem Sinne eine besondere Art, die Welt zu sehen: als ein Feld verborgener Möglichkeiten.
Im Alltag bedeutet das: aufmerksam werden für Alternativen. Für andere Bedeutungen eines Wortes, für andere Wege einer Entscheidung. Philosophie bietet uns einen Raum größerer Freiheit – die Öffnung des Blicks für das Unbestimmte.
Über die seite
Philosophische Praxis im Alltag beginnt dort, wo das scheinbar Selbstverständliche seine Selbstverständlichkeit verliert. Inmitten der gewohnten Abläufe, der Regeln, Strukturen und Erwartungen eröffnet sich plötzlich ein Raum des Fragens. Philosophie ist in diesem Sinne eine besondere Art, die Welt zu sehen: als ein Feld verborgener Möglichkeiten.
Im Alltag bedeutet das: aufmerksam werden für Alternativen. Für andere Bedeutungen eines Wortes, für andere Wege einer Entscheidung. Philosophie bietet uns einen Raum größerer Freiheit – die Öffnung des Blicks für das Unbestimmte.
