13 unbekannte und lesenswerte Zitate von Friedrich Nietzsche
Friedrich Nietzsche war einer der einflussreichsten Philosophen des 19. Jahrhunderts. Seine Zitate sind bekannt für ihre Schärfe, Tiefe und provokante Klarheit. In ihnen spiegeln sich Nietzsches Gedanken über Moral, Wahrheit, Macht, Individualität und den Sinn des Lebens wider. Oft fordern sie zum Nachdenken heraus, brechen mit traditionellen Werten und laden dazu ein, das eigene Denken radikal zu hinterfragen.


Die größten Ereignisse – das sind nicht unsere lautesten, sondern unsre stillsten Stunden.
Wie du auch bist, so diene dir selbst als Quelle der Erfahrung! Wirf das Mißvergnügen über dein Wesen ab, verzeihe dir dein eigenes Ich: denn in jedem Fall hast du an dir eine Leiter mit hundert Sprossen, auf welchen du zur Erkenntnis gelangen kannst.“
„Wer sich selber haßt, den haben wir zu fürchten, denn wir werden die Opfer seines Grolls und seiner Rache sein. Sehen wir also zu, wie wir ihn zur Liebe zu sich selber verführen.“
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„Niemand kann dir die Brücke bauen, auf der du gerade über den Fluß des Lebens schreiten mußt, niemand außer dir allein. Zwar gibt es zahllose Pfade und Brücken und Halbgötter, die dich durch den Fluß tragen wollen; aber nur um den Preis deiner selbst: du würdest dich verpfänden und verlieren.“
„Ein sehr genaues Zurückdenken führt zur Einsicht, daß wir eine Multiplikation vieler Vergangenheiten sind. – Aber es hilft nichts, wir müssen alles wieder für uns und nur für uns tun. – Es gibt keine Institution, welche du höher zu achten hättest als deine eigene Seele.“
„So wie man uns jetzt erzieht, bekommen wir zuerst eine zweite Natur: und wir haben sie, wenn die Welt uns reif, mündig, brauchbar nennt. Einige wenige sind Schlangen genug, um diese Haut eines Tages abzustoßen: dann, wenn unter ihrer Hülle ihre erste Natur reif geworden ist.“
„Zuerst lernt man nicht Einsichten in die Dinge und Menschen, sondern Werturteile über die Dinge und Menschen; diese verhindern den Zugang zur wirklichen Erkenntnis.“
„Unsere Liebe zur Wahrheit zeigen wir am deutlichsten in der Behandlung der ‚Wahrheiten‘, welche andere dafür halten: da verrät sich, ob wir wirklich die Wahrheit oder nur uns selbst lieben.“
„Ich bin nicht verärgert darüber, dass du mich angelogen hast, sondern darüber, dass ich dir von nun an nicht mehr glauben kann.“
„Liebe ist immer ein bisschen Wahnsinn. Aber auch im Wahnsinn ist immer ein bisschen Vernunft.“
„Der Einzelne musste schon immer darum kämpfen, nicht von der Masse erdrückt zu werden. Wer es versucht, wird oft einsam und manchmal ängstlich sein. Aber kein Preis ist zu hoch für das Privileg, sich selbst zu gehören.“
„Wahnsinn ist bei Einzelpersonen selten, aber bei Gruppen, Parteien, Nationen und Epochen ist er die Regel.“
„Die Stimme der Schönheit spricht so leise, dass sie nur in die am vollkommensten erwachten Seelen eindringen kann.“
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