Archiv des Autors: Minimalistin

Über Minimalistin

"Philosophie ist Nachdenken über Dinge, die man besser nicht wüsste."

Nietzsche und die Frauen – Eine Rekonstruktion

War Nietzsche ein Frauenfeind? Mit Blick auf sein Denken und seine Philosophie eindeutig Ja – und das sogar selbsternannt. Das „Weibliche“ im Bilde des Naturbegriffs verehrte er, die reale „Frau“ dagegen nicht. Der folgende sorgfältig erarbeitete und lesenswerte Essay von … Weiterlesen

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Über die Spiegelverkehrtheit unserer Wahrnehmung

Die Geschichte der europäischen Selbstdeutung ist eine Geschichte stolzer Gewissheiten. Kaum eine davon scheint so fest verankert wie die Überzeugung, Träger einer besonders entwickelten Geistigkeit zu sein – einer Kultur, die sich vom bloß Körperlichen emanzipiert habe und ihre Identität … Weiterlesen

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Eros versus Agape: Ein Streit in der liberalen US-Demokratie

Die folgende Zusammenfassung des Blogartikels „Postliberalismus und Demokratie“ ist der letzte veröffentlichte Text des Religionsphilosophen Thomas M. Schmidt. Er verstarb im Alter von nur 65 Jahren am 31.12.2025. Dieser Beitrag soll sichtbar machen, von welchen intellektuellen Überzeugungen sein Denken getragen … Weiterlesen

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Bist du schon Schlange genug? Eine Selbstprüfung nach Nietzsche & Parfit

Es gehört zu den stillen Paradoxien menschlicher Existenz, dass wir unser Leben häufig damit verbringen, zu lernen, jemand zu werden, ohne jemals sicher zu wissen, ob dieses Gewordensein tatsächlich eine Entfaltung unseres inneren Wesens darstellt oder lediglich das Ergebnis jener … Weiterlesen

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Arnold Gehlen: Der Mensch als biologisches Mängelwesen

Schon ein flüchtiger Vergleich mit anderen Lebewesen zeigt, wie erstaunlich ungerüstet der Mensch in der Welt steht. Dem Tier stehen Werkzeuge zur Verfügung, die evolutionär feinjustiert sind: Krallen, Panzer, Hörner, schnelle Reflexe, kräftige Kiefer und Reißzähne, dichtes Fell, instinktgeleitete Reaktionsprogramme … Weiterlesen

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Was ist Religion? – Ein Streifzug durch die Deutungen

Kaum ein Begriff scheint so vertraut und zugleich so unbestimmt wie Religion. Jeder weiß ungefähr, was gemeint ist – Kirchen, Gebete, Rituale, Gott – und doch entgleitet der Begriff, sobald man ihn festzuhalten versucht. Schon der Philosoph Ludwig Wittgenstein warnte … Weiterlesen

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Bedeutungspotenziale religiöser Motive in der politischen Theorie Hannah Arendts

Hannah Arendts politische Theorie eröffnet einen spezifischen Zugang zur Frage, inwiefern religiöse Gehalte für politische Denk- und Handlungszusammenhänge produktiv gemacht werden können. Religiöse Bezugnahmen übernehmen in ihrem Werk keine randständige Rolle, sondern erfüllen eine konstitutive Funktion für zentrale politische Begriffe. … Weiterlesen

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Anaxagoras bei Nietzsche – Ordnung, Bewegung und der dubiose Geist Nous

In den hier behandelten Textstellen aus „Die Philosophie im tragischen Zeitalter der Griechen“ rekonstruiert Friedrich Nietzsche die Philosophie des Anaxagoras vor dem Hintergrund des großen vorsokratischen Grundkonflikts: des Streits mit Parmenides. Dieser Konflikt dreht sich um die Frage, ob es … Weiterlesen

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Was die Welt im Innersten zusammenhält – Zur Sakralsoziologie Georges Batailles

Die Hauptthesen der Sakralsoziologie lauten: Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht nicht aus Harmonie, sondern aus Spannung. Triebhafte Kräfte lassen sich ordnen, jedoch niemals vollständig rationalisieren. Was ausgeschlossen und verdrängt wird, bleibt sozial wirksam. Im Spiel von Anziehung und Abstoßung formiert sich das … Weiterlesen

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Von nutzlosen Essern und Lifestyle-Teilzeit: Wenn Arbeit zur Moralkeule wird

Es gibt politische Ideen, die wirken wie ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert. Kaum wird es unübersichtlich, kaum beginnt das alte Arbeitsversprechen zu bröckeln, kommt der Ruf: Mehr arbeiten. Länger. Vollzeit. Am besten alle. Der Vorschlag von Friedrich Merz, Teilzeitarbeit … Weiterlesen

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